Wachteln vom Grill

Wachteln vom Grill

Eine kleine Geflügeldelikatesse.

Wachtel gewürztZutaten pro Person:
2 Wachteln
Gewürz
Mayonaise

Die Wachteln werden entlang der Wirbelsäule aufgeschnitten, aufgeklappt und mit der Hand platt gedrückt. Dann mit einem Trockengewürz großzügig würzen. Als nächstes 1 TL Mayo auf die Wachtel geben und verreiben. Den Grill hatte ich auf 200°C indirekte Hitze eingeregelt und die kleinen Flattermänner waren etwa 50-55 Minuten im indirekten Bereich. Die Haut war knusprig, das Fleisch zart und saftig.

 

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Wildfond

Wildfond

Als Grundlage für Soßen, Suppen und dergleichen

Zutaten:

Markknochen, Abschnitte, Wirbelsäule, Rippenbögen etc. vom Wild
1 Bund Suppengemüse
2 Gemüsezwiebeln
2 EL Tomatenmark
1 Flasche trockenen Rotwein
1 Schluck Weinbrand
5-10 Wacholderbeeren
5-10 Pfefferkörner
5-10 Pimentkörner
2-3 Lorbeerblätter
einige Zweige frischen Rosmarin und Thymian
Wasser
‚Pflanzenöl

Fonds selber herstellen macht recht wenig Arbeit, ist günstig und geschmacklich unvergleichlich. Die Arbeit sollte man sich tatsächlich machen. Die Markknochen sollten, genau wie die Wirbelsäule, in kleinere Stücke zerhackt oder gesägt werden. Nur so kann später alles auskochen.

Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen und in grobe Würfel schneiden.

Zuerst werden die Wildteile in einem ausreichend großen Topf (meiner hat etwa 8L Volumen) in Öl scharf anbraten. Am besten portionsweise bis alle Teile schöne Röstaromen haben. Die Wildteile aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Dann das Suppengemüse und die Zwiebeln anrösten, Hat das Gemüse Farbe genommen gibt man das Tomatenmark dazu und röstet dieses unter ständigen Rühren auch kurz mit an. Mit einem Schluck Wein ablöschen und warten bis der Wein verkocht ist. Dies so lange wiederholen bis die Flasche Wein leer ist. Mit dem Weinbrand nochmal wiederholen. Dann die Wildteile wieder mit in den Topf geben und mit Wasser auffüllen. Die Kräuter und Gewürze mit in den Topf geben und auf kleinste Flamme stellen. Ich koche meinen Fonds mindestens 24h auf kleinster Flamme, hier aber, wenn man ihn über Nacht köcheln lässt, nochmal die Flüssigkeitsmenge kontrollieren und nachfüllen. Ich schalte den Herd abends aus und morgens wieder an.

Eventuell sich bildenden Schaum bitte abschöpfen.

Der Fond wird dann zuerst von den groben Inhaltsstoffen befreit und dann durch ein sauberes Küchentuch gefiltert. Das Fleisch hat dann keinen Geschmack mehr und kann entsorgt werden. Auch die Knochen sind dann weichgekocht und zerbröseln schnell. Wer Demiglace oder Glace haben möchte, muss jetzt noch weiter ein reduzieren. Den fertigen Fonds fülle ich in saubere Twist-Off-Gläser ab und sterilisiere diese dann im Schnellkochtopf  mit etwas Wasser (etwa halbe Glashöhe) und einem Küchentuch im Topf 15 Minuten ab Erreichen der Stufe 2 oder im Backofen in einer Fettpfanne mit Wasser. Abhängig von der Menge an Gläsern

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Pastrami vom Rothirsch

Pastrami vom Rothirsch

Ein Klassiker aus den USA. Diesmal in „Wild“. 

Wer alle Gewürze zuhause hat, ok, wer Pastrami vielleicht erst einmal probieren möchte, der ist gegebenenfalls mit einem Gewürzmischung für Pastrami besser bedient.

Schritt 1: Pökeln

Zutaten:
Rotwildbrust (hatte etwa 1kg)
40g Nitritpökelsalz
50g braunen Rohrzucker
20g frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
2 TL frisch gemahlene Koriandersaat
2 TL Knoblauchpulver

Alle Zutaten miteinander vermengen und die Rotwildbrust damit einreiben.

Die gerubbte Rotwildbrust in einen geeignet großen Vakuumbeutel geben und vakuumieren. Je Zentimeter Fleischdicke muss das Fleisch nun einen Tag im Kühlschrank pökeln. die auf den Bildern zu sehende Rotwildbrust war 6cm stark, daher lag es eine Woche im Kühlschrank und wurde 2x täglich gewendet. Wenn das Pökeln beendet ist, wird das Fleisch eine Stunde gewässert. Nach einer halben Stunde sollte das Wasser gewechselt werden.

Schritt 2: Würzen und Räuchern

Zutaten:
2 EL frischen grob gemahlenen schwarzen Pfeffer
3 TL frischen grob gemahlene Koriandersaat
1 TL Knoblauchpulver

Die Zutaten vermischen und auf der Rotwildbrust verteilen, mit der Handfläche andrücken. Den Räucherschrank oder den Grill mit Deckel für indirekte Hitze vorbereiten und auf 110°C vorheizen. Sobald die Temperatur erreicht ist, Räucherholz auf die Glut geben, ich habe Kirschholz verwendet. Jetzt die Rotwildbrust auflegen und mit einem Thermometer versehen. Deckel des Grills schließen und räuchern. Fertig ist das Fleisch bei etwa 68-70°c Kerntemperatur. Dann wird es vom Grill genommen und man lässt es auskühlen. Sobald es ausgekühlt ist, wird dir Rotwildbrust nochmal vakuumiert und nochmal für 2-4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Jetzt ist das Pastrami fertig und kann dünn aufgeschnitten werden.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

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Quiche Lorraine auf Berufsjägerart

Quiche Lorraine auf Berufsjägerart

mit Wildschweinspeck, Zwiebeln, Wachteleiern und Sahne

Ein Klassiker der französischen Küche

 

Zutaten für 2-3 Personen:

150g Wildschweinspeck

1Gemüsezwiebel

1 Becher Sahne 250ml

20-25 Wachteleier (je nach Größe)

Quicheteig

Salz, Pfeffer, Muskat

Den Wildschweinspeck würfeln und eine große Gemüsezwiebel in streifen schneiden. In einer Pfanne goldbraun braten. Während dessen 250ml Sahne mit 20 Wachteleiern vermengen, mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den fertig gekauften Teig (kriegt man hier im französisch sprechenden Teil Deutschlands an jeder Ecke) auf ein rundes Backblech ausbreiten und den Rand andrücken. Den Teig erst mit etwas Ei-Sahne-Gemisch bedecken, die Zwiebeln und den Speck darauf verteilen und das restliche Ei-Sahne-Gemisch darüber gießen. Für 40 Minuten bei etwa 190°C in den vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze schieben.

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Wildschweinburger auf Rucola

Wildschweinburger auf Rucola

mit Manchego (spanischer Schafs-Hartkäse)

Bacon und Erdbeer-Chili-Marmelade (von der Chili Manufaktur Lüneburger Heide) im Malz-Bun

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