Shotgunshells – Schrotpatronen

Shotgunshells – Schrotpatronen

Mit Wildhack und Cheddar gefüllte Canneloni

Zutaten:

500g Wildhack
1 Packung Cannelloni
1 Stück Cheddar
Baconscheiben
Ankerkraut’s „Bang Boom Bang“ oder eine Gewürzmischung nach Wahl
BBQ-Soße

Zuerst Wird der Grill vorgeheizt und auf etwa 180°C indirekte Hitze eingerichtet. Dann wird das Hackfleisch gewürzt. Die Cannelloni werden dann bis zur Mitte etwa mit Hackfleisch gefüllt. In die Mitte kommt dann ein Würfel Cheddar und die Cannelloni wird vollständig mit Hack gefüllt. Jetzt die Cannelloni mit Bacon umwickeln, so dass die Öffnungen verschlossen sind. Jetzt wird etwas Räucherholz, ich bevorzuge Obsthölzer bei Wild, auf die Glut gelegt und dann kommen die Shotgunshells für etwa 45 Minuten in den indirekten Bereich des Grills. Dann werden die fast fertigen Shotgunshells mit BBQ-Soße eingepinselt und mit einem Streifen Käse für die Optik des Patronenbodens belegt. Hat sich der Käse angelegt und die BBQ-Soße ist leicht karamellisiert, sind die Schrotpatronen fertig.

 

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Doinkballs

Doinkballs

Deer meets Oink. Ein Rezept was ich für ein paar Jahren auch für die Plattform Wild-auf-wild.de des Deutschen Jagdverbandes beigesteuert habe.

Zutaten für 12 Doinkballs:

500g Wildhack
24 Scheiben Bacon
Cheddar am Stück
Magic Dust oder Pit Powder von Ankerkraut (oder eine Gewürzmischung nach Wahl)
BBQ-Soße (zum Beispiel die Hörnerwhisky-BBQ-Soße in der Kategorie Soße, Fonds & Dips)
Zahnstocher oder Schaschlikspieße

Zuerst wird der Grill auf indirekte Hitze von 110°-120°C vorbereitet und eingeheizt. Das Hackfleisch würzen, gut durchmischen und pro Portion zwölf gleich große Bällchen formen. Das ergibt etwa 40 Gramm je Bällchen. In die Mitte wird ein Stück Cheddar gedrückt. Jedes Bällchen wird nun mit zwei Scheiben Bacon eingewickelt und mit einem Zahnstocher fixiert. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen ein wenig Räucherholz auf den Grill zu geben. Zu Wild passen feine Noten wie Obsthölzer. Die Bällchen kommen dann vorgeheizten Grill und werden indirekt für eine Stunde langsam gegrillt. Nach einer dreiviertel Stunde werden die Bällchen mit der BBQ-Soße eingepinselt. Zum Schluss einmal kurz über der direkten Hitze grillen, so dass der Bacon schön knusprig wird und die BBQ-Soße karamellisiert.

 

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Wachteln vom Grill

Wachteln vom Grill

Eine kleine Geflügeldelikatesse.

Wachtel gewürztZutaten pro Person:
2 Wachteln
Gewürz
Mayonaise

Die Wachteln werden entlang der Wirbelsäule aufgeschnitten, aufgeklappt und mit der Hand platt gedrückt. Dann mit einem Trockengewürz großzügig würzen. Als nächstes 1 TL Mayo auf die Wachtel geben und verreiben. Den Grill hatte ich auf 200°C indirekte Hitze eingeregelt und die kleinen Flattermänner waren etwa 50-55 Minuten im indirekten Bereich. Die Haut war knusprig, das Fleisch zart und saftig.

 

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Rehrücken von der Zedernholzplanke mit Trüffelrisotto

Rehrücken von der Zedernholzplanke mit Trüffelrisotto

Saftig und lecker mit dezenter Rauchnote. Für mich eine der besten Arten einen Rehrücken zuzubereiten!

Für 2-3 Personen

Fürs Fleisch:

  • 1 Strang vom Rehrücken, auslöst und pariert
  • Kräutermischung (ich habe „Grüner Eber“ von Ankerkraut verwendet, anstelle der Mischung kann man auch frische Kräuter hacken und zusammen mit etwas Rohrzucker verwenden)
  • Ausreichend große Zedernholzplanke
  • Grill mit Deckel
  • Fleischthermometer
  • Grillzange

Fürs Risotto:

  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Kräutermischung
  • 1 Stück Butter oder Kräuterbutter
  • 30g schwarzen Trüffel
  • 200g Risottoreis
  • 5-6 Champignons
  • 150ml Weißwein
  • 0,5l Brühe
  • 100g frisch geriebener Grana Padano (oder anderer italienischer Hartkäse)
  • Salz & Pfeffer

Beginnen wir mit dem Fleisch. Vier Stunden vor dem Essen wird die Zedernholzplanke in eine Schale gelegt und gewässert. Das Fleisch wird großzügig mit der Gewürzmischung bestreut und eingerieben, der Grill auf rund 200°C vorgeheizt und für direkte und indirekte Hitze eingerichtet. Die Zedernholzplanke kommt dann zuerst für rund 2 Minuten direkt über die Glut und wird dann gedreht (damit die Planke einigermaßen gerade bleibt) und verbleibt dort so lang, bis sie anständig knackt und raucht aber noch nicht brennt. Dann legt man sie in den indirekten Bereich, legt das Fleisch drauf, sticht das Grillthermometer ein und schließt den Deckel. Angepeilt sind 54-56°C Kerntemperatur. Gedauert hat es rund eine halbe Stunde. Dann das Fleisch nochmal kurz über der Glut anrösten um etwas Farbe zu bekommen. Das Fleisch sieht, wie man auf dem Bild sieht, sehr rot/roh aus. Das kommt durch den Rauch, das Fleisch ist trotzdem gegart. Im Anschnitt erkennt man dann auch einen roten Rauchring an der Außenseite vom Fleisch.

In der Zwischenzeit wird das Risotto zubereitet. Dafür 2 Schalotten und eine Knoblauchzehe fein würfeln. Champignons ebenfalls fein würfeln. Einen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen, Olivenöl dazu geben und heiß werden lassen. Währenddessen kann man schon das Gros vom schwarzen Trüffel fein Würfeln (ein paar Scheibchen habe ich als Deko aufbewahrt). Ist das Öl heiß, kommt eine gute Prise von Ankerkrauts „Grüner Eber“ ins Öl und die Schalotten sowie die fein gewürfelten Pilze dazu. Gut anbraten. In der Zwischenzeit dem Grana Padano reiben, den brauchen wir fast zum Schluss. Ist das Wasser der Pilze fast verkocht, kommt noch ein Schluck Öl in den Topf, dann kommen Risottoreis und Knoblauch dazu. Sobald der Reis etwas Farbe genommen hat, wird mit einem Glas Wein abgelöscht. Wenn dieses fast verkocht ist, wird mit einer Schöpfkelle etwas Gemüsebrühe dazu gegeben. Zusätzlich noch ein Stück Kräuterbutter (war da und musste weg). Ist die Brühe fast verkocht, wird wieder neue dazu gegeben. Immer so weiter bis etwa 0,5l Brühe den Weg in den Topf gefunden haben. Ist der Reis noch leicht bissfest, sind wir fast am Ziel. Mit der letzten Brühe kommen dann auch Käse und Trüffel mit ins Risotto. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer. Die richtige Konsistenz ist erreicht wenn das Risotto schön schlotzig und cremig ist. Dauer auch etwa 30 Minuten.

Dann das Fleisch aufschneiden, mit Risotto anrichten und genießen! Zum zusätzlichen Würzen des Rehrückens auf dem Teller würde ich ein gutes Salz (Fleur de Sel oder schwarzes hawaiianisches Meersalz) sowie fermentierten Pfeffer auf den Tisch stellen.

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