Quessadillas mit Wildschweingeschnetzeltem

Quessadillas mit Wildschweingeschnetzeltem

Ein tolles Essen zur Resteverwertung

Bei mir war’s ein reines Resteessen bzw. Rumfortessen (alles was rumsteht und fort muss), daher seht’s mir nach, dass die Zutaten nicht so ganz dem Original entsprechen. Dem Geschmack tut es keinen Abbruch, dessen seid euch versichert.

Zutaten:
Wildschweingeschnetzeltes von Gestern mit Soße
2 Weizen-Tortillas
1 Paprika
2 Schalotten
Käse (hier: Mozzarella, der war da und musste weg)

So wird’s gemacht:
Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Paprika waschen und kleinschneiden, die Schalotte schälen und ebenfalls kleinschneiden. Mit etwas Öl anbraten. Einen Tortilla aufs Backblech legen, das Geschnetzelte und das Gemüse darauf verteilen. Mit reichlich Käse bestreuen, den zweiten Tortilla drauflegen und für 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

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Philadelphia Cheese-Steak-Sandwich

Philadelphia Cheese-Steak-Sandwich

Auch als Resteessen super geeignet
Phili-Cheese-Steak-Sandwich
Phili-Cheese-Steak-Sandwich

Zutaten:

  • Brötchen
  • Wildbret zum kurzbraten (in dem Falle Rotwildrücken)
  • Zwiebeln
  • Käse (im Original eigentlich Provolone)
  • Jalapenos oder Pepperoni (im Original eigentlich grüne Paprika)
  • Salz & Pfeffer

 

Zuerst Zwiebel in Ringe schneiden und in Butter anbraten. Salzen und Pfeffern. In der Zwischenzeit Rotwildrücken in dünne Streifen schneiden. Wenn die Zwiebeln Farbe genommen haben, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Steakscheiben in die Pfanne geben und scharf anbraten. Dann italienischen Hartkäse (in dem Falle Parmeggiano Regiano) dazu geben, schmelzen lassen und gut vermengen. Die untere Brötchenhälfte satt belegen, Röstzwiebeln drauf, ebenso die Pepperoni, zuklappen, essen

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Wildes Curry

Wildes Curry

Egal mit welchem Fleisch – immer exotisch und lecker
Rehcurry
Fasanencurry

Zutaten für 4 Personen:

  • ~500gr Fleisch (in dem Falle Rotkalb, schmeckt auch mit Reh oder Fasan hervorragend)
  • Palmin (oder ein anderes hoch erhitzbares Fett)
  • Curry Paste
  • Curry
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • gemahlenen Chili
  • ggfs etwas Brühe
  • 3 Dosen Kokosmilch
  • Gemüse nach Wahl, ich habe mich heute für Mungobohnenkeimlinge, grüne Paprika und milde Pfefferonen entschieden.
  • Zum Abbinden Mehl & Speiseöl (klumpt dann nicht)

Das Fleisch wird in mundgerechte Stücke geschnitten, genau wie das Gemüse. Das Fleisch wird dann in reichlich Fett im Wok gebraten bis es schön Farbe genommen hat. Nehmt immer kleine Portionen Fleisch und nicht alles auf einmal, das Fett soll richtig heiß sein. Bei einer zu großen Menge Fleisch wird das Fett schlagartig zu kalt. Anschließend kommt es auf einen Teller mit Küchencrep um das überschüssige Fett aufzusaugen.

Ist man mit dem Fleisch fertig, so schüttet man das überschüssige Fett aus (aufbewahren, benutzes Pflanzenfett ist ein super Köder) und gibt die Currypaste in den Wok. ACHTUNG: Ich nehme bei meiner Currypaste einen gehäuften Teelöffel. Wenn ihr nicht wisst wie scharf eure Paste ist, tastet euch lieber vorsichtig da ran. Ich mag es etwas würzig, das ist aber nicht jedermanns Sache. Sofort mit der Kokosmilch ablöschen. Dabei auch dann den Bratensatz lösen.

Dann kommt ca 1 TL Currypulver dazu. Die Paste ist rot, das Currygewürz gelb, die Soße sollte nun auch gelb sein und wunderbar nach Curry schmecken. Mit einer ordentlichen Prise Salz, Zucker, Pfeffer und nach eigenem Geschmack etwas Brühe abschmecken. Nach meinem Empfinden braucht man ob der Kokosmilch sehr viel Salz. Man sollte auch diesselbe Menge Zucker verwenden, dann schmeckt es runder.
Ist die Soße abgeschmeckt wird das Mehl mit Speiseöl verrührt und die Soße cremig abgebunden. Wer sie flüssig mag kann sich das natürlich sparen.

Anschließend kommen das Gemüse und das Fleisch in die Soße, man lässt das Ganze heiß werden und dann ist es servierfertig. Als Beilage hat sich Jasminreis bewährt. Diesen sollte man aufsetzen sobald man mit dem Fleisch fertig ist. Der Reis sollte etwa 3-4cm mit gesalzenem Wasser überdeckt sein. Man kocht ihn solange, bis alles Wasser verdampft ist. Dann klebt er auch schön.

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Saltimbocca in stile cacciatore professionista

Saltimbocca in stile cacciatore professionista

Saltimbocca auf Berufsjägerart

Fürs Fleisch:

  • 1 Strang vom Rehrücken, auslöst und pariert
  • Salbeiblätter
  • Roher Schinken
  • Salz & Pfeffer

Den Rehrücken leicht salzen und pfeffern und mit Salbei beilegen. Anschließend mit dem rohen Schinken einwickeln und diesen mit einem Zahnstocher fixieren. Kurz von allen Seiten angrillen, der Rehrücken sollte in der Mitte noch zart rosa sein. Wer sich unsicher ist kann ein Fleischthermometer benutzen. Kerntemperatur sollte +/- 58°C betragen.

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Ciervo tonnato

Ciervo tonnato

Die wilde Variante des italienischen Klassikers „Vitello tonnato“

Fürs Fleisch:

  • 750ml trockenen Weißwein
  • 2 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • Suppengemüse
  • Wasser
  • Rotwildrücken (waren etwa 400g, es geht auch Nuß oder Oberschale, auch mit anderen Wildarten haben wir es schon getestet, es ist immer lecker)

Für die Soße:

  • 1 Ei
  • 1 TL Senf
  • Pflanzenöl
  • Zitronensaft
  • 1 Dose Thunfisch
  • 2 EL Kapern
  • 3-5 Sardellenfilets
  • Salz & Pfeffer

Für das Ciervo tonnato kam ein Stück vom Hirschrücken in 750ml trockenen italienischen Weisswein, dazu 2 Nelken, 2 Lorbeerblätter und grob gewürfeltes Suppengemüse. Nachdem das Fleisch mehrfach gewendet die Nacht im Kühlschrank verbracht hat, wurde heute soviel Wasser aufgefüllt das das Fleisch komplett bedeckt war. Einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde kochen lassen. Danach das Fleisch in der Brühe auskühlen lassen, trocken tupfen und dünn aufschneiden.

Während das Fleisch auskühlt kann man die Soße zubereiten. Dafür aus einem Ei, Senf, Öl und etwas Zitronensaft mit dem Zauberstab eine Mayonnaise mixen. In einem weiteren Behälter habe ich dann eine Dose Thunfisch (abgegossen), 2 EL Kapern und 3-5 Sardellen eine Farce herstellen. Alles zusammen mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Chili-Käse-Nachos

Chili-Käse-Nachos

Ein kleiner Snack für zwischendurch, toll für die Verwertung von Resten

Chili-Cheese-Nachos mit Rotwildhack.

Die Pfännchen werden mit Tortilla-Chips ausgelegt. Danach hab ich schnell eine Chili-Käse-Soße gekocht und Rotwildhack, gewürzt mit Beefbooster von Ankerkraut, krümelig gebraten.
Auf die Chips werden dann ein paar Scheiben Jalapenos gelegt, das Rotwildhack darüber und mit Käse-Soße begossen. Darüber dann 2 Scheiben Cheddar und bei 100Grad in den vorgeheizten Backofen schieben. Wenn der Käse verlaufen ist, servieren.

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